Son und Salsa
Salsa ist heute weltweit einer der beliebtesten Paartänze. Ihre Musik aber hat eine lange Vorgeschichte, die im Osten Kubas beginnt, beim Son. Diese Seite erklärt beides: woher die Musik kommt und wie man dazu tanzt.
Du findest hier Hintergründe zum kubanischen Son, zur Clave und zu den Instrumenten, eine kompakte Geschichte der Salsa und praktische Beiträge für alle, die tanzen lernen wollen, vom Grundkurs bis zur ersten Party.
Seite A: Musik
Herkunft, Rhythmus, Instrumente und die Menschen dahinter.
- Son cubanoHerkunft, Aufbau und Klang der Musik, aus der die Salsa entstand.4 Min.
- Die ClaveDas Rhythmusmuster, nach dem sich in Son und Salsa alles richtet.3 Min.
- Die InstrumenteTres, Bongó, Conga, Timbales und was jedes Instrument zum Groove beiträgt.3 Min.
- Geschichte der SalsaVon Havanna über New York nach Cali und zurück: wie die Salsa entstand.3 Min.
- Große NamenSängerinnen, Bands und Alben, die man kennen sollte.3 Min.
Seite B: Tanzen
Vom ersten Grundschritt bis zur Rueda auf der Party.
- Salsa tanzen lernenKursstufen, Stile, Schuhe und wie du eine passende Tanzschule findest.3 Min.
- Der Salsa-GrundkursWas in den ersten Stunden passiert: Grundschritt, Takt, Führen und Folgen.3 Min.
- Salsa cubana (Casino)Der kreisende kubanische Stil: Herkunft, Haltungen und typische Figuren.3 Min.
- Rueda de CasinoSalsa im Kreis: wie die Rueda funktioniert und wie die Ansagen lauten.3 Min.
- Salsa-PartysAblauf, Auffordern, Etikette: was dich auf einer Salsa-Party erwartet.3 Min.
- Bachata, Merengue, Cha-cha-cháDie Tänze, die auf Salsa-Partys zwischendurch laufen, kurz erklärt.3 Min.
- GalerieBilder von Musikern, Instrumenten und Orten des Son.3 Min.

Wo der Son herkommt
Im 19. Jahrhundert trafen in den Bergen um Santiago de Cuba spanische Gitarren und Liedformen auf afrikanische Trommeln und Wechselgesänge. Daraus entstand der Son. Um 1909 kam er nach Havanna, in den 1920er-Jahren war er die Tanzmusik der Insel.
Aus dem Son, dem Mambo und der Guaracha machten Musiker in New York in den 1960er- und 1970er-Jahren das, was heute Salsa heißt. Seit Dezember 2025 steht der kubanische Son auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.
Fünf Schläge, die alles ordnen
Hinter fast jedem Stück liegt die Clave, ein Muster aus fünf Schlägen über zwei Takte. Drei Schläge in der einen Hälfte, zwei in der anderen. Bass, Klavier, Bläser und Gesang richten sich danach. Für den Grundschritt brauchst du sie nicht, aber wer sie hört, tanzt bald musikalischer.
Die farbigen Felder sind die Schläge der Son-Clave 3-2. Ausführlich erklärt im Beitrag Die Clave.
Häufige Fragen
Ist Salsa dasselbe wie Son?
Nicht ganz. Der Son ist eine kubanische Musikform aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Salsa ist ein Sammelbegriff, der sich in den 1970er-Jahren in New York durchsetzte, für Musik, die vor allem auf Son montuno, Guaracha und Mambo beruht. Ohne Son keine Salsa, aber Salsa ist breiter. Mehr in der Geschichte der Salsa.
Welchen Salsa-Stil soll ich lernen?
Das hängt davon ab, wo du tanzen möchtest. Der kubanische Stil (Casino) ist kreisend und verspielt, der lineare Stil (On1 oder On2) findet auf einer Linie statt. Schau, was in deiner Stadt auf Partys getanzt wird. Ein Überblick steht unter Salsa tanzen lernen.
Brauche ich einen festen Tanzpartner?
Nein. In Kursen wird regelmäßig gewechselt, und auf Partys fordert jeder jeden auf. Wie das abläuft, steht im Beitrag über Salsa-Partys.
Wie lange dauert es, bis ich auf einer Party mittanzen kann?
Nach einem Grundkurs von etwa vier Abenden kannst du einfache Lieder mittanzen. Sicher fühlen sich die meisten nach drei bis sechs Monaten regelmäßigen Übens. Was du im Grundkurs lernst, steht hier.
Womit fange ich beim Hören am besten an?
Mit den Klassikern: alten Aufnahmen von Septeto Nacional, Benny Moré, Celia Cruz und dem Album Buena Vista Social Club. Eine Auswahl findest du unter Große Namen.